Das neue Tibethaus

Ein offenes Haus für traditionelle und moderne tibetische Kultur, für Begegnung und Dialog. 

Das Tibethaus Deutschland in Frankfurt ist neben dem Tibet House US in New York das einzige weitere durch das Tibet House Cultural Center in New Delhi, Indien, offiziell anerkannte Tibethaus weltweit.

 

Das Kulturinstitut steht unter der Schirmherrschaft des Dalai Lama sowie unter der spirituellen Leitung von Dagyab Rinpoche und Zong Rinpoche. Vor Ort wird der gemeinnützige Verein von einem deutsch/tibetischen Leitungsteam - unterstützt von buddhistischen Tutoren, Übersetzern, Fachleuten sowie vielen Ehrenamtlichen – geführt. Eine wichtige Prämisse bei allen Programmplanungen ist es, eine Brücke zwischen tibetischen und westlichen Werten und Anschauungen zu bauen und das in beide Richtungen. Etwa 300 Abendkurse, Seminare, Workshops und Vorträge finden jährlich zu den Themen- und Lebensbereichen Kunst & Kultur, Gesellschaft, Buddhismus, Heilkunde sowie Wissenschaft statt. Zusätzlich gibt es mehrjährige Studienprogramme zur buddhistischen Philosophie und Psychologie, säkularen Ethik, aber auch Mitgefühlstraining (in Kooperation mit der Emory University). Hinzukommen viele Besuche von Schulklassen und Studentengruppen sowie die tibetische Samstagsschule für die Kinder der Exiltibeter und eine tibetischsprachige Online-Dialogplattform.

 

2016 hat das Tibethaus Deutschland eine eigene Kulturstiftung gegründet, die im November ein eigenes Haus im Herzen der Stadt erworben hat. Es ist eine Gründerzeitvilla, ein ehemaliges Universitätsinstitut, Teil des zukünftigen Kulturcampus der Stadt, zwischen Senckenberg Museum und der Messe Frankfurtgelegen. Das neue Haus wird ein Ort der Ruhe und Begegnung in der pulsierenden Mainmetropole Frankfurt sein, modern, aber gleichzeitig in einer dezent tibetischen Atmosphäre eingerichtet.

 

Der Umzug ins neue Haus ist Anfang Juli erfolgt. 

 

Das neue Tibethaus in der Georg-Voigt-Straße

Das neue Tibethaus in der Georg-Voigt-Straße

Ab spätestens August werden auch neue Ideen, Projekte und Vorhaben hier ihren Raum finden, z.B. das tibetische Literaturhaus, aber auch eine deutsch/englisch/tibetische Fachbibliothek (u.a. mit dem Nachlass von Irmtraut Wäger und Zongtse Rinpoche). Dazu gehören auch das Café Philosophie und der Tibethaus Verlag sowie das Forum Buddhismus im Dialog. Des Weiteren ein kleines Tibet-Museum und ein Raum der Stille: meditative Ruhe mitten in der Stadt, für alle offen, die eine Atempause brauchen.

 

Am 12. September 2017 wird S. H. der Dalai Lama das neue Tibethaus in Frankfurt am Main feierlich eröffnen. Dazu sind alle Mitglieder und Unterstützer des Tibethauses und seiner Stiftung eingeladen. 

 

S. E. Loden Sherab Dagyab Rinpoche, der spirituelle Leiter des Tibethauses, ist einer der höchsten tibetisch-buddhistischen Würdenträger. Geboren 1940 in Osttibet erwarb er den Abschluss des Doktors der Philosophie an der Klosteruniversität Drepung. Rinpoche kam 1966 nach Deutschland auf Einladung der Universität Bonn, wo er bis 2004 als Tibetologe arbeitete.

 

In seiner Funktion als buddhistischer Lehrer ist sein besonderes Anliegen sowohl die authentische Weitergabe der buddhistisch-tantrischen Überlieferung als auch ihre angemessene Vermittlung im westlichen Kontext.

 

Zong Rinpoche

Dagyab Rinpoche hat 2016 den jungen tibetischen Lama Zong Rinpoche zum spirituellen Co-Leiter des Tibethauses ernannt. Dieser ist schon seit mehr als 15 Jahren mit der Schülerschaft rund um Dagyab Rinpoche verbunden. Er ist die Wiedergeburt des legendären Zong Rinpoche, der maßgeblich zur Verbreitung des Buddhismus im Westen beigetragen hat.

Zong Rinpoche wurde 1985 in Kulu, Nordindien, geboren und studiert und unterrichtet im Ganden Shartse Kloster in Südindien. S. H. der Dalai Lama schätzt ihn und sein Wissen sehr und sieht ihn als einen Hoffnungsträger der Generation der jungen tibetischen Rinpoches.

 

Mit der westlichen Kultur ist er bestens vertraut, da er als Kind eine Montessori-Schule besucht (was sehr ungewöhnlich ist), auch einige Zeit in den USA gelebt hat. Er spricht ausgesprochen gutes Englisch.

 

Shenphen Rinpoche

Seit März 2017 hat das Tibethaus auch einen tibetischen Resident-Lehrer, Shenphen Rinpoche.

Der junge Gelehrte ist ein umfassend ausgebildeter Lama der jüngeren Generation, der ein mehr als 20-jähriges Studium aller Wissensgebiete der buddhistischen Philosophie nach alter Tradition im Kloster Ratö, Südindien, absolviert und mit dem höchsten Titel Geshe Lharampa (ähnlich einem Doktortitel) abgeschlossen hat. Rinpoche ist ein sehr warmherziger und bescheidener Mensch, der offen und interessiert am westlichen Leben in Frankfurt teilhat. Er lehrt in seiner tibetischen Muttersprache und wird ins Deutsche übersetzt. In der persönlichen Kommunikation bedient er sich mehr und mehr der englischen Sprache.

   

Fragen

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an folgende Ansprechpartner:

Elke Hessel: hessel@tibethaus.com oder Puntsok Tsering: tsering@tibethaus.com

 

Tibethaus Deutschland e.V., Georg-Voigt-Straße 4, 60325 Frankfurt

Fon +49 (0) 69. 71 91-35 95 | Fax +49 (0) 69. 71 91-35 96

info@tibethaus.com | www.tibethaus.com